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TSCHERNOBYL – 31 JAHRE nach dem SUPERGAU

Tschernobyl hat 31 Jahre nach der Havarie ein riesengroßes Dach bekommen.

Im Untergrund fließt ein radioaktiver Fluss.

Es gibt bis heute zahllose Opfer.

Am 26. April 1986 kam es im Block 4 des Kernkraftwerks Tschernobyl nahe der ukrainischen Stadt Prypjat bei einer Simulation eines vollständigen Stromausfalls zum SUPERGAU. (INES-Stufe 7 der 7-stufigen Internationalen Bewertungsskala für nukleare Ereignisse).

Im November 2016 wurde schließlich über den alten brüchigen Sarkophag, der seit 2012 die strahlende Glut des vierten AKW-Blocks notdürftig abdeckte, ein neues riesengroßes Dach geschoben. Es hat ein Gewicht von 36.000 Tonnen, ist 165 Meter lang und 110 Meter hoch, kostete 1,5 Milliarden Euro (mehr als 40 Milliarden Kronen) und soll eine Lebensdauer von 100 Jahren haben.

Im November 2016 wurde schließlich über den alten brüchigen Sarkophag, der seit 2012 die strahlende Glut des vierten AKW-Blocks notdürftig abdeckte, ein neues riesengroßes Dach geschoben. Es hat ein Gewicht von 36.000 Tonnen, ist 165 Meter lang und 110 Meter hoch, kostete 1,5 Milliarden Euro (mehr als 40 Milliarden Kronen) und soll eine Lebensdauer von 100 Jahren haben.

Durch die permanente radioaktive Strahlung ist vor allem das Grundwasser betroffen. Die Verseuchung des Oberflächenwassers übersteigt die Norm um das 50-fache. Das radioaktive Strontium wird im Jahre 2214 aufhören, radioaktiv zu sein, Caesium 127 im Jahre 2314. Das Isotop des Plutonium 239, das den Fachleuten zufolge die Hauptquelle der Tschernobyler Verseuchung darstellt, wird in ca. 24.000 Jahren (also im Jahr 26.017) zu strahlen aufhören.

Laut Schätzungen der Vereinten Nationen sind rund 9 Millionen Menschen von den radiologischen Folgen der Katastrophe betroffen. Von den etwa 830.000 sogenannten „Liquidatoren“ sind über 112.000 bereits gestorben. (Quelle: www.ausgestrahlt.de/mitmachen/tschernobyl-2015/hintergrund.html)

Der Gesundheitszustand der ukrainischen und weißrussischen Bevölkerung, besonders der Kinder, ist sehr schlecht. Dauernde Infektionen der Atemwege, Magenprobleme, Konzentrationsstörungen und Müdigkeit gelten als „normal“. Schwerwiegende Erkrankungen wie Leukämie, Schilddrüsenkrebs, andere Tumorerkrankungen mit aggressivem Verlauf, Herz-Kreislaufprobleme, Stoffwechselerkrankungen, Unfruchtbarkeit, Missbildungen u.a.m. nehmen zu.

WIR WARNEN:

JEDES AKW KANN EIN NEUES TSCHERNOBYL WERDEN!

DESHALB FORDERN WIR:

KEINE NEUEN REAKTOREN RUND UM ÖSTERREICH!

Tausende Schilddrüsenerkrankungen!

Wir wehren uns!

Kommt zur Kundgebung!

 

DIE  WIENER PLATTFORM ATOMKRAFTFREI

lädt ein zur Kundgebung zum

TSCHERNOBYLGEDENKTAG

am Montag, den 24. April 2017

von 10:00 – 13:00 h

am Graben 12 bei der Pestsäule, 1010 Wien

Aufruf an alle, denen folgende Forderung ein Anliegen ist:

NIE WIEDER TSCHERNOBYL! 

KEINE NEUEN REAKTOREN RUND UM ÖSTERREICH!

Die Zahl der Schilddrüsenkarzinome ist in den letzten 20 Jahren gestiegen. Es gibt mehr als doppelt so viele Krebspatienten, sagt Gerhard Wolf, Schilddrüsenspezialist am LKH Graz.Tschernobyl und Fukushima zeigen es: Atomenergie ist tödlich! Dass der nächste Super-GAU kommt, ist sicher, unsicher ist nur, wann! Die Zukunft gehört den Erneuerbaren Energien und dem verantwortungsvollen Umgang mit allen unseren Ressourcen!

Die Wiener Plattform Atomkraftfrei fordert: Setzt dem Wahnsinn ein Ende! Schaltet alle Atomkraftwerke ab! Atomkraft ist kriminell!

Die AKW-Betreiber müssen endlich für alle Folgekosten geradestehen!

Kommen Sie zahlreich zur Kundgebung und unterstützen Sie uns!

Wenn es Ihnen/Dir möglich ist, kommen Sie vorbei, unterstützen Sie dieses wichtige Vorhaben, verschieben Sie Ihre Mittagspause, nehmen Sie Ihre Kinder mit, den Babysitter, auch KollegInnen, FreundInnen, Schwester, Bruder etc. Jede/r ist willkommen, jede/r wird gebraucht!

Bitte bringen Sie gleichgesinnte Menschen mit!

Wenn möglich, geben Sie uns bitte Rückmeldung, wenn Sie zur Kundgebung kommen können (Mail oder Anruf). Danke!

Email: atomkraftfreiezukunft@gmx.at


Černobylfest 2017

26.April 2017, 8:30-16:00 im kino KOTVA, Budweis

STŘEDA 26. DUBNA 2017, 8:30 – 16:00 kino KOTVA, České Budějovice

 


IndependentWHO – Health and Nuclear Power calls for rally

opposite WHO HQ Geneva on 26 April 2017

to mark the end of the ten-year Hippocratic Vigil

 

Health is the most precious asset of humanity. We want to pass it on to future generations. But ionizing radiation from the civil and military nuclear industry continues to irradiate and to contaminate people,especially children, over several generations, in particular causing irreversible genetic damage. The“international community“, under the banner of the World Health Organization (WHO), refuses torecognize or minimizes these health consequences.

 

Since 26 April 2007, every working day, in all weather, from 8 a.m. to 6 p.m., the Hippocratic Vigils of the Collective IndependentWHO – Health and Nuclear Energy have called on the WHO to cease to endorse and propagate these criminal lies and tell the truth about the health effects of ionizing radiation, especially on the victims of the fallout from military tests and civil disasters at Chernobyl and Fukushima.

 

After ten years of silent protest the Vigils of IndependentWHO – Health and Nuclear Energy are obliged to recognize that this denial remains intact despite irrefutable testimony from victims and independent scientific publications. However, more and more citizens and part of the scientific community suspect that the whole truth has not been told.

 

After Fukushima, replica of Chernobyl, it is now officially recognized that other disasters are possible. It has become important for the authorities to make us believe that we can adapt to living in a contaminated environment. As a result, the members of IndependentWHO – Health and Nuclear Energy have decided to continue their struggle in other ways, in particular by passing on the experience gained in the past ten years to those who consider that this fight for truth and health is indispensable.

 

To mark the 10th anniversary of IndependentWHO – Health and Nuclear Energy, the following actions are scheduled on Wednesday 26 April 2017 in Geneva, at the Morillons crossroads, opposite the WHO (bus terminal n ° 8):

 

12 noon to 3:30 p.m.: Mass Vigil

 

3:45 p.m.: Inauguration of a commemorative stele in recognition of the victims of nuclear power and speeches by personalities: Rémy Pagani (Administrative Council of the City of Geneva), Jean Ziegler (Sociologist and Vice-Chairman of the Advisory Committee of the UN Human Rights Council), Annie Thébaud-Mony (sociologist, Honorary Director of research at INSERM, spokesperson of citizen networks in the fight for occupational health), Roland Desbordes (President of the CRIIRAD), Anne-Cécile Reimann (President of Contratom), Paul Roullaud (initiator of the IndependentWHO Vigil).

 

5 p.m.: Presentation to the WHO of the book „The Crime of Chernobyl – the Nuclear Gulag“ by Wladimir Tchertkoff and messages for the current and future Directorates of the World Health Organization.

 

6 p.m: From the Place des Nations, participation in the event organized by Contratom, Geneva antinuclear group.

 

http://independentwho.org

contact@independentwho.org

 


 

Internationale Konferenz fordert am EURATOM-Jahrestag Untersuchung in Temelin und Stopp neuer Atomkraftwerke.

 München, 25. März 2017

 

Foto von links nach rechts Dieter Majer, Brigitte Artmann, Sylvia Kotting-Uhl.

München, 25. März 2017. Bedenken an allen Schweißnähten im Primärkreislauf von Temelin 1 äußerte Dieter Majer, ehemaliger technische Leiter der Atomaufsicht des Bundesumweltministeriums. Sein Fazit auf der Münchner Temelin Konferenz: „Ein großer Teil der erforderlichen Dokumentation kann nur herstellungsbegleitend belastbar erstellt werden. Wurde dies versäumt, so ist die erforderliche Qualität der betroffenen Schweißnähte nicht gewährleistet.“

„Die behördliche Aufklärung verläuft bislang viel zu zäh und auch das immer nur auf Druck von außen. Das Bundesumweltministerium hat sich nach anfänglichem positivem Engagement leider in intransparente Untätigkeit zurückgezogen.“, ergänzt die grüne Bundestagsabgeordnete und Atomexpertin Sylvia Kotting-Uhl. „inzwischen sind wir auf einen neuen Widerspruch gestoßen, dem das BMUB trotz expliziter Bitte und konkreter Fragen aus diplomatischer Vorsicht nicht nachgeht. Die bestehenden Zweifel können nur durch gründliche Einsicht in die Dokumentation ausgeräumt werden.“ Sie forderte deshalb die tschechische Atomaufsicht auf, diese dem deutschen Bundesumweltministerium entsprechend der Vereinbarungen des deutsch-tschechischen Atomabkommens zur Verfügung zu stellen. Zusätzlich hat sie bei der tschechischen Atomaufsicht einen Informationszugangsantrag gestellt.

Dalibor Strasky, der Temelin-Beauftragte der oberösterreichischen Regierung sagte, dass der Betrug an den Schweißnähten im Sekundarkühlkreislauf inzwischen definitiv bestätigt wurde.

Da dieselben Unternehmen und Behörden auch die Schweißnähte im atomaren Bereich überwachen, will die Konferenzorganisatorin und Grünen-Kreisrätin Brigitte Artmann noch vor der Sommerpause eine Petition mit inzwischen mehr als 76.000 Unterzeichnern an die Bundesregierung überreichen, in der gefordert wird die nötige Aktenuntersuchung sofort in Prag zu beantragen.

Anlässlich des EURATOM-Jahrestages waren auf der Konferenz auch die energiewirtschaftlichen Verwerfungen durch neue AKW-Projekte Thema. „Die EU-Kommission hat mit Verweis auf den EURATOM-Vertrag milliardenschwere Subventionen für Hinkley Point C und ein höchst intransparentes Planungsverfahren im Fall von Paks II erlaubt“, sagt Christoph Rasch vom Ökoenergieanbieter Greenpeace Energy, der die Kommission wegen der Hinkley-Subventionen verklagt hat. Die Klage wird derzeit vor dem Europäischen Gerichtshof in Luxemburg verhandelt. „Die neuen AKWs sind nicht nur riskant und unwirtschaftlich, sondern sie verzerren aufgrund ihrer hohen Subventionierung nachweislich den Wettbewerb auf dem Strommarkt und schaden so der Energiewende in Deutschland und Europa“, so Rasch.

Tanja Gaudian von den Elektrizitätswerken Schönau sagte „Wir müssen uns klar machen, dass das Projekt Hinkley Point C im Kern militärisch motiviert ist. Ohne die zivile Atomkraft wären die Bauteile etwa für die britische U-Boot-Flotte so teuer, dass sich das Militär diese nicht mehr leisten könnte und dass es schwierig wäre, Fachkräfte zu finden. Daher sollten wir den Schulterschluss mit der Friedensbewegung suchen und den jungen Ingenieuren zeigen, dass die Zukunft den Erneuerbaren Energien gehört.“

Bereits für den Ostermontag riefen die Veranstalter der Demo „Trommeln gegen Temelin“ auf sich im Grenzort Waidhaus in der Oberpfalz aktiv lautstark zu betätigen. Für den 25.06.2017 warb man für Antiatom Aachen an einer 90 km langen Menschenkette am AKW Tihange teilzunehmen und Beznau-Alarm lockte mit einer Demo deren Datum noch folgt.

Brigitte ArtmannTel +0923162821Mobil +01785542868,

brigitte.artmann@gruene-fichtelgebirge.de

 


Bericht über die Atommüll-Konferenz in Budapest, 15.12.2016, von Paula Stegmüller

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Die eintägige Konferenz wurde vom „Joint Project – Nuclear Risk&Public Control“, Österr. Ökologieinstitut und dem „Energiaklub Ungarn“ veranstaltet. Sie fand in einem hübschen kleinen Palais, nicht weit vom Hauptbahnhof, statt.

Den Fokus der Konferenz bildete die EURATOM-Richtlinie 2011/70 zum Atommüll-Entsorgungs- und Lagerungsmanagement und wie diese von den einzelnen EU-Mitgliedsstaaten befolgt bzw. umgesetzt wird.

Die Richtlinie verlangt von den Mitgliedsstaaten, bis August 2015 ein nationales Programm für die Atommüll-Endlagerung zu erstellen. Dieses nationale Programm soll den Zeitplan und Rahmen für die einzelnen Schritte beinhalten, die für die technische Endlagerung der abgebrannten Brennstäbe und des radioaktiven Abfalls notwendig sind. Transparenz und öffentliche Beteiligung sind dabei gefordert.

Gabriele Mraz listete in ihrem Referat die zahlreichen Probleme auf, die sich im Zuge der Erstellung der nationalen Programme ergaben: Im September 2015 lieferten erst 16 Mitgliedsstaaten ihr Nationales Programm an die Europäische Kommission ab – bis Dezember 2016 sind immer noch 6 Staaten säumig – neben Kroatien, Tschechien, Italien, Lettland, Portugal auch Österreich. Insgesamt rügt die Kommission viele Länder nicht nur wegen ihrer Verspätungen, sondern auch bezüglich ihrer unverbindlichen Entwurfsversionen.

Die Lagerung von hoch- bis mittelradioaktivem Abfall ist nicht nur ein jeweils nationales Problem, wie es in manchen Programmen dargestellt wird, sondern hat ja auch grenzüberschreitende Auswirkungen auf die Umwelt. Auf EU-Ebene ist für Programme wie etwa die Nationalen Entsorgungsprogramme eine Öffentlichkeitsbeteiligung, auch grenzüberschreitend, vorgesehen, und zwar mittels des Instruments der Strategischen Umweltprüfung (SUP, auf Englisch SEA „Strategic Environmental Assessment“, geregelt in der SUP-Richtlinie 2001/42/EC). Nach Meinung von Antiatom-NGOs, unabhängiger ExpertInnen und einigen EU-Staaten sollten diese SUPs verpflichtend für alle Mitgliedsstaaten durchgeführt werden, die nationalen Programme sollten der Öffentlichkeit zugänglich sein, um dann beschlossen und nach einem Zeitplan umgesetzt werden. So die Forderung der Veranstalter – doch die Europäische Kommission und einige Mitgliedsstaaten sehen die Notwendigkeit von einer SUP nicht, sondern halten Umweltverträglichkeitsprüfungen für ein jeweils einzelnes Vorhaben für ausreichend, die jedoch keine Mitsprache am zugrundeliegenden Konzept ermöglichen.

Die Frage, welche Konsequenzen es für einen Mitgliedsstaat hätte, wenn er sein nationales Programm später abändert oder wenn er die veranschlagten und geforderten Bedingungen bei der Implementierung nicht einhält, bleibt offen.

Interessant ist, dass das ursprüngliche Verbot, Atommüll in ein Nicht-EU-Land auszulagern, nun gefallen ist. Der Mitgliedsstaat behält jedoch die Letzt-Verantwortung für eine sichere Lagerung des exportierten Abfalls. Wie das allerdings in der Praxis durchführbar ist, bleibt ebenfalls offen. Bisher hat sich aber ohnehin noch kein Land gemeldet, das Atommüll importieren möchte.

Ausnahme ist Russland. Darüber referierte Vladimir Slivyak von Ecodefense Russia aus Moskau. Rosatom als größte russische Atombehörde nimmt abgebrannte Brennstäbe von bestimmten Reaktoren zur Wiederaufbereitung zurück. Ein Trockenlager in Sibirien stapelt über 20.000 abgebrannte Brennstäbe – unter anderem aus der Ukraine. Im Endlager in der Atomanlage Mayak, die seit 1957 durch eine Explosion hochradioaktiv verstrahlt ist , wird radioaktiver Abfall seit vielen Jahren – großteils illegal – in kleinen „technischen“ Seen und Flüssen abgelagert. Auch Deutschland wollte abgebrannte Brennstäbe nach Mayak schicken, wovon sich jedoch die deutsche Regierung 2010 zurückzog, nachdem Aktivisten und NGOs wegen der katastrophalen Umwelt- und Sicherheitslage in Mayak heftig Protest einlegten. Im Dorf Mayak leben heute nur mehr 100 Menschen, die alle aufgrund der sehr hohen Radioaktivität krank sind. Rosatom übernimmt dafür jedoch keine Verantwortung und siedelte die Menschen auch nach dem Unfall nicht aus. Mayak wird heute als „Nationalpark“ geführt.

Ungarn hat seit 2004 mit Russland ein Abkommen, abgebrannte Brennstäbe aus PAKS dort wiederaufbereiten zu lassen. Der neuartige Brennstoff von den geplanten Reaktoren PAKS 2 kann dort nicht wiederaufbereitet werden. Derzeit geht man von der Errichtung eines Zwischenlagers zwischen zwei Reaktoren von Paks 1 und 2 aus – was jedoch platzmäßig ein Problem darstellt. Auch der Export nach Russland wurde z.B. bei der Anhörung in Wien zu Paks II genannt. Die Untersuchungen dazu sind noch nicht abgeschlossen. Die ungarische Referentin Zsuzsanna Koritár vom Joint Project/Energiaklub Ungarn beklagt den Mangel an Transparenz und Mitsprachemöglichkeit bei den Entscheidungen zur Atommüll-Problematik, wie es die EU-Richtlinie 2011/Art.10 eigentlich vorsieht. Es wurden nur die Gemeinden in unmittelbarer Nähe von Nuklearanlagen beigezogen. Noch dazu hat die ungarische Regierung durch eine Novelle des Atomaufsichtsgesetzes Ende 2016 beschlossen, dass sie nun das Genehmigungsrecht für nukleare Anlagen habe. Damit wird die nationale ungarische Atomaufsichtsbehörde zur Handlangerin der Orbán-Regierung. (Es ist anzunehmen, dass die EU das nicht akzeptieren wird.)

Der Generaldirektor für Nukleare Energie, Sicherheit und ITER der EC Brüssel, Massimo Garribba, sieht die Verpflichtungen und Zielsetzungen der nationalen Nuklear-Managementprogramme als große Herausforderungen für die Mitgliedsstaaten und zeigt auf, dass noch sehr viel ungeklärt und ungelöst ist. Er beschwört die Mitsprachemöglichkeit der Bevölkerung bei den nationalen Programmen als demokratisches Grundrecht – was aber von den Teilnehmern als eine unrealistisch kritisiert wird.

 

Unser Resümee zu dieser Konferenz fällt ambivalent aus:

– Inhaltlich viel Negatives: 1) Die Erkenntnis, dass Atomindustrie und demokratische Rechte nicht zusammenpassen und 2) Die Endlagerung von Atommüll ist alles andere als gelöst – es bestehen nicht einmal nachhaltige Konzepte der betreffenden Staaten für ihre Atommüll-Endlagerung. Die EU scheint machtlos zu sein.

– Persönlich viel Positives: Erstens konnten wir neue Kontakte knüpfen – nach D, BG und H, und zweitens trafen wir engagierte Menschen, die uns Mut zum Weiterkämpfen machen.

Gabriele Mraz, Patricia Lorenz, Massimo Garribba, Budapest

Präsentation der Referate in englischer Sprache unter http://www.joint-project.org/

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Am „Aarhus Convention and Nuclear Roundtable“ über „Emergency Preparedness and Response to nuclear accidental and post-accidental situations (EP&R)” am 28.-29.11.2016 in Luxemburg nehmen unter anderem auch zwei Partner unseres Projekts „Donauregion-atomkraftfrei“ als Sprecher/Sprecherin teil: Leo Seserko/Slowenien und Luminita Simoiu/Rumänien. (mehr auf der Seite „Antinuclear Cooperation“)


Diskussion zum Belene NPP Projekt

 

 „Nuclear free future for the site of Belene NPP“

The event will take place on 27th September 2016 between 10-12 am in Sofia , in the Red house, the hall Pasha Nikolova (http://www.redhouse-sofia.org/default.aspx). This is the best place  in Sofia for such events and it is a centre for culture and debate with good reputation throughout the years. Many energy and economical experts, political analysts, journalists are invited.

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We will start with 10-15 minute presentation of few reports on the following topics:

– Why the Belene NPP project is not needed

– Who is responsible?

– What is the nuclear-free future for the site

After the reports we will have discussion – or after each of the topics.

We expect confirmation of the participation till 20.09.2016.

Todor Draganov Todorov

Energy and Climate Coordinator

SPARE Project National Coordinator
11B „Yanko Sakazov“ str. floor 1
1527 Sofia, Bulgaria
Mailing address: Ekologichno sdruzenie „Za Zemiata“ P.O. Box 975, 1000
Sofia, Bulgaria
Tel/fax: + 359 2 943 11 23
mob:+359 887122801
www.sparebulgaria.com
www.zazemiata.org
E-mail: todorside@gmail.comt.todorov@zazemiata.org

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 Fotos von der Kundgebung der Wiener Plattform Atomkraftfrei am TSCHERNOBYL-GEDENKTAG

am Montag, den 25. April 2016 am Stephansplatz beim „Stock im Eisen“

„TSCHERNOBYL NIEMALS VERGESSEN“

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Wir protestieren gegen den geplanten massiven Ausbau der grenznahen Atomkraftwerke Temelin, Dukovany, Bohunice, Krsko und Paks und wünschen und hoffen, dass zahlreiche Unterstützerinnen und Unterstützer unseren Widerstand verstärken.
Atomkraft ist unwirtschaftlich und gefährlich!

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Aufruf der Wiener Plattform Atomkraftfrei
zur Kundgebung am TSCHERNOBYL-GEDENKTAG

am Montag, den 25. April 2016 von 10:30 bis 14:30

am Stephansplatz beim „Stock im Eisen“

„TSCHERNOBYL NIEMALS VERGESSEN“

zum 30. Jahrestag des Super-GAUS wollen wir der Opfer und der Langzeitfolgen gedenken. Tschernobyl ist überall. Nur die Namen sind austauschbar. 

www.atomkraftfreiezukunft.at

ARCHIV - Eine Angehörige eines Tschernobyl-Opfers steht zwischen Gedenksteinen in Kiew am 26.04.1999 während einer Gedenkveranstaltung. Am 26. April 1986 kam es im Kernkraftwerk Tschernobyl zum Super-GAU. Der Reaktormantel explodiert, Trümmer und radioaktives Material werden nach außen geschleudert, eine nukleare Wolke breitet sich über weite Teile Europas aus. Das Umfeld des Kraftwerks ist bis heute Sperrgebiet. Im Jahr 2011 - dem Jahr des Nuklearunfalls von Fukushima - jährt sich die Katastrophe zum 25. Mal. Foto: EPA/dpa (zu dpa-Themenpaket "25 Jahre Tschernobyl" vom 13.04.2011) +++(c) dpa - Bildfunk+++

ARCHIV – Eine Angehörige eines Tschernobyl-Opfers steht zwischen Gedenksteinen in Kiew am 26.04.1999 während einer Gedenkveranstaltung. Am 26. April 1986 kam es im Kernkraftwerk Tschernobyl zum Super-GAU. Der Reaktormantel explodiert, Trümmer und radioaktives Material werden nach außen geschleudert, eine nukleare Wolke breitet sich über weite Teile Europas aus. Das Umfeld des Kraftwerks ist bis heute Sperrgebiet. Im Jahr 2011 – dem Jahr des Nuklearunfalls von Fukushima – jährt sich die Katastrophe zum 25. Mal. Foto: EPA/dpa (zu dpa-Themenpaket „25 Jahre Tschernobyl“ vom 13.04.2011) +++(c) dpa – Bildfunk+++


 

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Aufruf der Wiener Plattform Atomkraftfrei

zur Kundgebung am FUKUSHIMA-GEDENKTAG

am Donnerstag, den 10. März 2016 von 10:30 bis 11:30

vor dem Umweltministerium, Stubenring 1, 1010 Wien

 „Keine neuen Reaktoren rund um Österreich“

Wir protestieren gegen den geplanten massiven Ausbau der grenznahen Atomkraftwerke Temelin, Dukovany, Bohunice, Krsko und Paks und wünschen und hoffen, dass zahlreiche Unterstützerinnen und Unterstützer unseren Widerstand verstärken.
Atomkraft ist unwirtschaftlich und gefährlich!

 


Öffentliche Erörterung zur UVP Kernkraftwerk Bohunice

In Österreich wird am 18. November 2015 eine öffentliche Erörterung des Vorhabens durchgeführt, an der jedermann teilnehmen, Fragen stellen und sich zum Vorhaben äußern kann.

Zeit: Mittwoch, 18. 11. 2015, ab 15.30 Uhr

Ort: Albert-Schweitzer-Haus
Garnisongasse 14-16 / Schwarzspanierstraße 13
1090 Wien

Nähere Infos: http://www.umweltbundesamt.at/umweltsituation/uvpsup/espooverfahren/espoo_slowakei/uvp_kkw_bohunice2014/


 Unsere Demo

 am 26. Oktober 2015 von 10 – 14h am Michaelerplatz

Wiener Plattform Atomkraftfrei

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Schnappschuss


Aktion unserer Gruppe „Wiener Plattform Atomkraftfrei“

am 1. Mai 2015

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Im Lebensministerium März 2015

Mit Umweltminister Andrä Rupprechter und der Umweltministerin von Luxemburg Carole Dieschbourg